SSL Zertifikate lassen sich generell in drei unterschiedliche Varianten einteilen. 

Domain Validation

Bei diesem Typ handelt es sich um ein, durch eine offizielle Zertifizierungsstelle, geprüftes Zertifikat. Während des Erstellungsprozesses prüft die Zertifizierungsstelle ob der Besitzer der E-Mail-Adresse auch der Inhaber der Domain ist. Das läuft über eine Bestätigungsnachricht, die an eine WHOIS Adresse oder eine alternative administrative Adresse gesendet wird. Wenn diese bestätigt wurde, bekommt der Antragsteller das Zertifikat ausgestellt. 

Organisation Validation

Dieser Typ beinhaltet neben dem Domaincheck noch eine Identitätsprüfung. Hierbei muss ein Unternehmen mit entsprechenden Dokumenten nachweisen, das die Domain dem Unternehmen gehört. Im Regelfall werden hierbei ein Auszug aus dem Handelsregister, Bankdaten und telefonischer Kontakt benötigt. Die gesammelten Informationen werden denn mit dem WHOIS Eintrag verglichen. 

Extended Validation 

Der Typ unterscheidet sich größten Teils durch eine höchstmögliche Browser Akzeptanz, die geschaffen wird. Wie bei der Organisation Validation wird hier sowohl ein Domaincheck als auch eine Identitätsprüfung durchgeführt. 

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